Jahreshauptversammlung der KjG-Niederbrechen am 20.09.2009

Klares Votum für das PeeZ

Der spannendste und längste Tagesordnungspunkt, ob die KjG Niederbrechen im PeeZ
bleiben möchte oder, wie der Verwaltungsrat es vorschlug, in den Pfarrsaal umzuziehen,
wurde als erstes behandelt und ergab ein klares Votum für das PeeZ.
77 % der anwesenden KjG-Mitglieder stimmten für einen Verbleib im PeeZ.

Pfarrjugendleiterin Lea Tiefenbach begrüßte die Anwesenden zur Jahreshauptversammlung der
KjG Niederbrechen. Sie gab gleich als ersten Tagesordnungspunkt das Thema Verbleib im PeeZ
oder Umzug in den Pfarrsaal bekannt, welches vorgezogen wurde, da der Architekt Kramm im
Auftrag des Verwaltungsrates einen Umbauplan für den Pfarrsaal vorstellen sollte.
 

Der Architekt präsentierte seine Pläne zu den möglichen Umbaumaßnahmen und durfte reichliche
Nachfragen nach Aufteilung, Baumaterialien und Kosten des Projektes der KjG-Mitglieder beantworten.
Es stellte sich heraus, dass u.a. eine Belüftung und eine Aussengarage nicht in der vorgegebenen
Kostenangabe von rund 130.000 Euro enthalten war. Somit würde sich die Kostenschätzung eines
Pfarrsaalumbaus nach den Mindestbedürfnissen der KjG auf ca. 150.000 Euro beziffern.
Eine Antwort auf die Anfrage an den Pfarrer Armin Sturm, ob eine finanzielle Zusicherung hierzu
gemacht werden kann, blieb er der Versammlung schuldig.
 

Die KjG Niederbrechen entschied sich somit in ihrem klaren Votum für den Verbleib im PeeZ
und dessen Erhalt, gemäß dem Konzept des PeeZ-Vereins mit finanzieller Unterstützung
und Zusicherung durch die Zivilgemeinde Brechen.
 

Es folgte der Bericht des Freizeithausleiterteams, die über einen guten Verlauf der drei Sommerferien-
freizeiten in diesem Jahr in Dänemark, im Münsterland und in Norddeutschland bei Emden zu berichten wussten.
 

Für das Jahr 2010 stehen bereits zwei Freizeitziele fest. Die Kinderfreizeit (8-12 Jahre) ist vom
03.-17.07.2010 in Altensteig im Schwarzwald vorgesehen und die Jugendfreizeit für die 12-15 Jährigen
soll vom 31.07.-14.08.2010 in ein Haus in die Schweiz führen.
 

Mit 286 Mitglieder stellt die KjG Niederbrechen mehr als die Hälfte aller Mitglieder im KjG-Diözesanverband Limburg,
welches die Regionen Frankfurt, Maintaunus, Westerwald und Untertaunus inkl. Wiesbaden beinhaltet.
Dieses konnten auch die Delegierten der KjG Niederbrechen bei der Diazösankonferenz in Hochheim vorstellen
und gehören u.a. zu den ausführlichen Jahresberichten der Leitungsteamer Lea Tiefenbach (Pfarrjugendleiterin),
Hannah Tiefenbach (Kinderstufenleiterin), Jonas Partsch (Jugendstufenleiter), Johannes Saal und Alexander Heun (Kassierer).

Ohne Berichterstattung verwies der Geistliche Leiter Pfarrer Armin Sturm auf die Jugendgottesdienste,
welche vom Jugendgottesdienstteam vorbereitet wurden.
 

Ansonsten fanden im Jahresrückblick besondere Beachtung das traditionelle Wir warten aufs Christkind
mit über 210 Kindern und Jugendlichen, die Krebbeljagd, die Gleunische Mann-Aktion, das Kinder-Wochenende
in der Heckelmann-Mhle, die Osterfreizeit in Kloster Arnstein, die vielen Jugendtreffs und Kellerclubabende
sowie die bundesweit angelegte 72-Stunden-Aktion des BDKJ, bei welcher über 25 KjGler eifrig mitgearbeitet haben.
 

Die Neuwahlen des zukünftigen KjG-Leitungsteams bestätigten Lea Tiefenbach als Pfarrjugendleiterin,
Hannah Tiefenbach als Kinderstufenleiterin, Jonas Partsch als Jugendstufenleiter und Johannes Saal
als 1. Kassierer. Neu hinzu gewäht wurden Felix Dreier als Pfarrjugendleiter und Luca Günther als 2. Kassierer.
 

Christoph Schermuly als Pfarrjugendleiter, Alexander Heun als 2. Kassierer und Pfarrer Armin Sturm als Geistlicher Leiter
schieden aus dem Team aus, da sie auf eine weitere Kandidatur verzichteten. Somit bleibt das Amt des Geistlichen Leiters vakant.
 

Die beantragte Satzungsergänzung wurde noch einstimmig verabschiedet, ehe sich die Pfarrjugendleiterin Lea Tiefenbach
bei allen Anwesenden für die Ausdauer und das Engagement während der dreieinhalbstündigen Versammlung bedankte
und die JHV beschloss.